Die Spieler des FC Bayern München beim Abschlusstraining. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Peter Kneffel/dpa)

Dieses Abschlusstraining macht dem FC Bayern München Mut. Bei der letzten Übungseinheit vor dem entscheidenden Kampf um den Einzug ins Champions-League-Finale gegen Real Madrid waren vor der Abreise nach Spanien alle angeschlagenen oder zuletzt pausierenden Fußball-Profis in München auf dem Vereinsgelände dabei. Allen voran auch Abwehrspieler Matthijs de Ligt, der wegen Knieproblemen beim 2:2 im Halbfinal-Hinspiel vor einer Woche gefehlt hatte.

Auch der beim 1:3 in Stuttgart zuletzt pausierende Nationalspieler Jamal Musiala (Knie) konnte zumindest in den für Medien offenen ersten 15 Minuten anscheinend problemlos trainieren. Der in Stuttgart am Kopf verletzte Innenverteidiger Eric Dier hatte nach einer Platzwunde noch ein Pflaster an der Stirn. Leroy Sané soll erneut wegen seiner Schambeinschmerzen auf die Zähne beißen, ebenso der im Hinspiel herausragende Österreicher Konrad Laimer nach einer Knöchelblessur.

Freund: Alle sind einsatzbereit

«Wir hatten einige angeschlagene Spieler, aber die meisten konnten jetzt das Abschlusstraining mitmachen und fühlen sich gut», sagte Sportdirektor Christoph Freund kurz vor dem Abflug. «Jetzt kommt es darauf an, dann die richtige Mischung zu finden, aber das wird Thomas Tuchel mit seinem Trainer-Team sicher machen. Die Vorfreude in der Mannschaft sehr, sehr groß.» Alle Stars vom Training könnten gegen Real «auch auflaufen».

«Man ist jetzt einen Step vor dem Wembley. Das ist das große Ziel», sagte Freund. «Das ist das große Ziel, das wir vor Augen haben und das soll antreiben, ganz klar.»

Zwei Stars fehlen

Verzichten muss Trainer Thomas Tuchel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) auf den in Stuttgart am Fuß verletzten Raphaël Guerreiro sowie Angreifer Kingsley Coman, der sich nach einer Muskelverletzung aber wieder im Aufbautraining befindet. «Die Ausgangslage ist klar», sagte Tuchel. Der Gewinner komme ins Endspiel am 1. Juni in London gegen Borussia Dortmund oder Paris Saint-Germain. «Wir haben 90 Minuten, 120 Minuten und vielleicht ein Elfmeterschießen», sagte der 50-jährige Tuchel.

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